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"Carmina Burana" von Carl Orff


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Handlung
Carl Orff


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Handlung

Weltliche Gesänge für Soli und Chor
Orffs Werk liegen Lieder aus der dem 13. Jahrhundert entstammenden Benediktbeurer Handschrift zugrunde. Es handelt sich um lateinische Gedichte, die grossenteils von fahrenden Schülern, Vaganten oder Goliarden verfasst, zu den geistvollsten, kecksten Erzeugnissen der mittelalterlichen Poesie gehörten.

1. Teil
Eine Anrufung der Fortuna durch den Gesamtchor eröffnet das Werk. Der Wechsel alles Irdischen bildet ihren Inhalt. Hierauf wendet sich die Kantate dem Preis des Frühlings zu, vertreten durch Baritonsolo, kleinen und grossen Chor. Ein weiterer Abschnitt "Floret silva undique" (Grün ist schon der Wald) schliesst sich nach einem Orchesterzwischenspiel (Tanz) an. Dieser Teil ist der chorischen Wirkung gewidmet, die im Schlussstück, dem mittelhochdeutschen "Were diu werlt alle min" zum Ausdruck hochwogender Lebensfreude wird.

2. Teil
Das Mittelstück "In der Schenke" bleibt ausnahmslos den Männerstimmen vorbehalten. Derbe Lebensfreude, vermischt mit burleskem Humor wie in dem Tenorliede vom "gebratenen Schwan" und im Baritonsolo vom "Abt von Kuckucksmünster", ist hier tonangebend. Der Schlusschor "In taberna quando sumus" wird zum hymnischen Lobpreis irdischen Geniessens.

3. Teil
"Amor volat undique" (Amor flattert überall) handelt vom Wesen der Liebe, von ihren verschiedenen Spielarten und Erscheinungsformen. Die gesanglichen Rollen sind aufgteilt in Sopran- und Baritonsolo, kleinen und grossen Chor. Epilogartig fügt die Wiederkehr des Anfangschors, des "Schicksalsliedes", den rahmenden Bogen um das Werk.

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Carl Orff

* 10. Juli 1895 in München
+ 29. März 1982 in München

Ausser einer musikalischen Ausbildung an der Münchener Akademie der Tonkunst genoss Carl Orff den Unterricht Heinrich Kaminskis. 1924 wurde er Mitgründer der "Günther-Schule" in München und künsterlischer Inspirator einer neuen, im Grundelement des Rhythmischen wurzelnden Musikerziehung.

Dem Theater näherte er sich durch die Beschäftigung mit der frühen Oper, insbesondere Monteverdis, dessen "Orfeo", "Klage der Ariadne" und "Tanz der Spröden" er der Bühne neu gewann. Der schöpferische Künstler Carl Orff erregte 1936 mit der "Carmina Burana" allgemeine Aufmerksamkeit. Sein Melos, aus Gregorianik und Volkslied geboren, wirkte als neuer, jedoch nicht fremder Akzent im modernen Musikleben. Da sich das Neuartige in Orffs dramatischem Werk mit ausgeprägtem, dem barocken Erbe entstammendem Theaterinstinkt paart, ist seinen Schöpfungen anhaltender Erfolg beschieden.