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"Medea in Corinto" von Giovanni Simone Mayr


   

Interessanter Live-Einblick bei art-tv

Das von meinen Besuchern bisher erhaltene Feedback ist durchwegs positiv - und zwar von Männern und Frauen. Die Musik ist wunderschön - auch wenn meist keiner schon von diesem Komponisten gehört hat. Das Bühnenbild und die Kostüme gefallen. Die Inszenierung ist kurzweilig und wartet mit starken, eindrücklichen Bildern auf. Kurz: Ein Werk, das man gesehen haben muss ... ;-)

Kritiken:
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Handlung
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Giovanni Simone Mayr


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Handlung

Die Tat ist auch heute noch unfassbar: Weil ihr Mann Jason sie für die korinthische Königstochter Kreusa verlassen will, bringt die Zauberin Medea ausserhalb jeglicher geistiger und körperlicher Kontrolle ihre Kinder um und mutiert zur unmenschlichen Rächerin. Seit der Antike ist der Medea-Stoff zu einem Topos entgrenzter mütterlicher Grausamkeit geworden, bei der sich die Liebe in Gewalt wendet und die Regeln menschlicher Bindung ausser Kraft setzt. Ihre magischen und dämonischen Kräfte, ihr seherisches Wissen zeichnen Medea als Figur, die Urängste auslöst und daher aus der gesellschaftlichen Ordnung verdammt gehört.

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Geschichtliches

Medea (griech. Medeia) ist eine Frauengestalt der griechischen Mythologie. In den älteren Versionen des Mythos wird Medea zumeist als selbstbewusste und zauberkundige Frau dargestellt. Euripides gestaltete den Mythos um. In seiner Fassung handelt Medea aus Eifersucht und rächt sich durch die Ermordung ihrer gemeinsamen Kinder an ihrem untreuen Ehemann. Der Medeastoff wird seit Euripides immer wieder in der Kunst, Musik und Literatur rezipiert.

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Giovanni Simone Mayr

Mit Medea in Corinto gelang Giovanni Simone Mayr, dem wohl wichtigsten italienischen Opernkomponisten zwischen Mozart und Rossini, 1813 in Neapel einer seiner grössten Erfolge – doch eigentlich stammte der Komponist aus der Nähe von Ingolstadt und wurde erst in seiner italienischen Wahlheimat von Johann Simon zu Giovanni Simone und auch zu einem der bedeutendsten Kompositionslehrer seiner Zeit. Und die Musik dieser schier unmöglichen und unorthodoxen Opernfigur verschafft sich – nachdem sie fast 200 Jahre kaum gespielt wurde – langsam wieder ihr Recht, auch wenn sie sich angesichts des Stoffes jeglicher Behaglichkeit verweigert.